Ich weiß nicht, wie ihr Weihnachten feiert. Bei uns geht es jedes Jahr zurück zur Familie in die alte Heimat; zu Mama und Papa, zu den Onkeln und Tanten, zu den Cousins und Cousinen. Und natürlich zu den Neffen und Nichten. 

Unsere Verwandtschaft ist echt groß und deshalb finde ich es immer wieder umso erstaunlicher, dass absolut keine Veganer darunter sind. Nicht einmal Vegetarier. Die Mehrzahl der reinen Pflanzenfresser scheint sich wirklich in den Städten angesiedelt zu haben. Und während unsere Eltern sich mittlerweile ohne Probleme auf unseren vegane Ernährung eingestellt haben – wir sind als zwei vegane Schwestern mit jeweils vegetarischen Partnern (und Kind), aber auch eine ernst zu nehmende Größe im engen Familienkreis – bringt unsere restliche Verwandtschaft höchstens neugieriges Interesse, aber kein Verständnis für unsere Lebensweise auf. 

„Aber Fleisch schmeckt doch so gut!“ wird da mit entsetztem Gesicht gesagt. „Was ist denn an ein bisschen Butter und Eiern in den Plätzchen so schlimm?“, fragt die Tante alle Jahre wieder. Und lieblich schallt es beim Kaffee: „Milch wird doch extra zum Trinken für uns Menschen gemacht!“ 

Während ich mich früher noch auf lange Diskussionen und faktenreiche Erklärungen eingelassen habe, lächle ich heute nur und reiche noch eines von meinem veganen Plätzchen. Denn aus jahrelanger Erfahrung weiß ich, dass ich mir meine Argumente und Energie für ein zugänglicheres Publikum aufsparen kann. Bei meinen lieben Verwandten beiße ich da auf Granit. Seither bekehre ich lieber mit leckerem Essen: süße Plätzchen, saftige Obstkuchen, luftige Mousse au Chocolat, weihnachtliche Quiche und was unsere Rezeptsammlung noch so hergibt. Und so resistent unsere lieben Verwandten gegen Argumente sind, so offen sind sie für leckeres Essen. Letztes Jahr hat Tante Hilde doch tatsächlich nach dem Rezept für meine veganen Fleischbällchen gefragt. Und noch besser: dieses Jahr wird es sie bei der großen Familienfeier geben – und nicht von uns gemacht, sondern von der omnivoren Tante. Das wird ein frohes Fest!

Mehr über the e/c way

The e/c way – das sind E-lena und C-haroline (alias e/c). Die beiden kennen sich schon seit die jüngere der beiden, Elena, auf der Welt ist. Wie alle Geschwister haben sie vieles gemeinsam und mindestens genauso viel, dass sie komplett voneinander unterscheidet. Die zwei Schwestern teilen ihre Leidenschaft für Fitness, Reisen, Snowboarden, veganes Essen und natürlich die selben Eltern. Wenn es allerdings ins Detail geht, könnten die beiden verschiedener nicht sein. Und diese Unterschiede sind perfekt – denn sie ergänzen sich optimal.

Dr. Elena Bauer arbeitet als Fitnesstrainern, Ernährungscoach und Frankfurt am Main und Dozentin für soziale Arbeit an der Uni Mannheim. Tanzen und Sport ist ihre Leidenschaft und gutes veganes Essen ihre Energiequelle, um so ein aktives und anstrengendes Leben zu können.

Charoline Bauer lebt mit ihrem Mann und Sohn in Berlin und arbeitet als freie Autorin und Ernährungscoach. Sie schreibt für verschiedene Verlage zu allen Themen, die das Leben lebenswert machen. Als Ghostwriterin realisierte sie in den letzten Jahren mehrere Bücher in Zusammenarbeit mit bekannten Social-Media-Stars.

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The e/c way – das sind Fitnesstrainerin Elena & Autorin Charoline Bauer. Bei uns dreht sich alles um Fitness, Food, Fun und Fernweh.

Fitness bedeutet für uns fit und gesund zu sein, nicht super dünn. 

Food heißt bei uns leckeres, selbstgekochtes veganes Essen ohne schlechtes Gewissen und Kalorienzählen. 

Fun ist das, was wir täglich haben, wenn wir fit und gesund sind. Gerne probieren wir dabei auch neue und ungewöhnliche Sportarten (für euch) aus. 

Fernweh zieht uns immer wieder in die weite Welt – wir teilen unsere veganen Reiseerfahrungen mit persönlichen Fit-Tipps mit euch.

Lasst uns zusammen auf The e/c way (dem einfachen Weg) mehr Lebensqualität & -freude gewinnen! 

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Gedanken zu Weihnachten – Danke an Charoline & Elena!

Fotos des Artikels wurden von the e/c way und unsplash  für diesen Artikel zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!