Gesunder Karottenkuchen – glutenfrei, vegan & zuckerarm

Genuß fast ohne Reue – glutenfreier Kuchen ohne raffinierten Zucker und natürlich vegan. Wir sind sicher alle mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet und bei den Meisten gehört auch dazu, ein paar Kilos abzuspecken. Auf Kuchen verzichten ist da natürlich ziemlich blöd – also muss was Gesundes her.

Seitdem ich mich vegan ernähre, hab ich festgestellt, dass mein Dickmacher Nr. 1 der Zucker ist. Vor allem seitdem ich festgestellt habe, dass man wunderbar vegan backen kann (früher war ich nämlich eher kein Backtalent und fand das Rumhantieren mit Eiern immer ziemlich eklig) und das alles auch ganz toll und süß schmeckt.

 

 Gesunder Karottenkuchen

Menge für ca. 12 Stück,  1 runde Kuchenform (ca. 24 cm Durchmesser)

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform einfetten bzw. mit Backpapier belegen. Ich benutze immer eine Silikonbackform*, da spare ich mir das Einfetten.
  2. Die Karotten putzen und in eine große Rührschüssel* reiben. Die gemahlenen Mandeln zufügen und mit einem Teigschaber ordentlich miteinander vermengen.
  3. Apfelmark mit den Datteln und dem Ahornsirup im Blender* ordentlich pürieren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese Masse wird dann in die Rührschüssel zu den anderen Zutaten gegeben, Zimt und Vanille noch zufügen und alles kräftig miteinander vermengen. Ich hab zum Schluss noch mit den Händen alles kräftig durchgeknetet. Jetzt merkst du schon, dass der Teig recht fest wird.
  4. Die Kichererbsen in eine Sieb abgießen und das Wasser in einer kleinen Rührschüssel auffangen. Die Kichererbsen kannst du für ein anderes leckeres Rezept verwenden. Für den Kuchen benötigen wir nur das Wasser.
  5. Das Kichererbsenwasser nun mit einem Handrührgerät kräftig aufschlagen, so lange, bis es von der Konsistenz fest wie Eischnee ist. Das sogenannte Aquafaba unter den Teig heben – wieder am Besten mit dem Teigschaber. Nun wird der Teig schön matschig und ist genau richtig zum Backen.
  6. Nun noch in die Backform füllen und für 35 Minuten in den Ofen. Bevor du ihn rausnimmst, mach unbedingt eine Stäbchenprobe, ob er überall durch ist.

 

 

Servieren kannst du ihn sofort so, wie er ist oder mit einem Topping aus Apfelmark und einer Prise Zimt. Gut dazu geht auch etwas Ahornsirup für diejenigen, die es besonder süß mögen. Aber teste ihn am besten vorab ohne Alles, damit du feststellen kannst, wie süß er eigentlich schon ist.

Ich persönlich backe ihn oft als Frühstückskuchen und nehme mir 1-2 Stücke mit zur Arbeit. Das ist total praktisch, lecker, macht satt und die Stimmung steigt nebenbei auch 🙂

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2017-09-07T22:23:55+00:00 Januar 31st, 2017|Categories: Food|Tags: , , , , , , , , |

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